In daa Hood! – The City

The city kartenspiel amigo

The City

Meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend.
Meine Karten, mein Spiel, mein Block.
Meine Gedanken, mein Glück, meine Taktik, meine Welt.
Reicht vom ersten bis zum 50. Punkt (Frei nach „Mein Block“, Sido)

Der hier erwähnte Block hätte dem Spiel gut getan, aber leider ist kein Platz dafür in der voll gepackten Schachtel.

Bei „The City“ seid ihr die Architekten und jeder von euch baut seine eigene Stadt auf. Da gibt es Parkanlagen, Kinos, Reihenhäuser, Autobahnkreuze und einiges mehr. Jedes Gebäude gibt Einkommen und Siegpunkte. Beide Werte sind zu beachten, denn die Baukosten für jedes Gebäude werden mit den Handkarten bezahlt. Und wer zuerst 50 oder mehr Siegpunkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Vorbereitung

  • pro Spieler einen Architekten in die Mitte legen, den Rest zurück in die Packung
  • die übrigen Karten mischen
  • an jeden Spieler 7 Karten austeilen, von denen zwei abgeworfen werden
  • die restlichen Karten als Nachziehstapel bereitlegen

Zum Spiel

Es wird über mehrere Runden gespielt. Jede Runde ist in drei Phasen geteilt:

  1. Karte auswählen
  2. Gebäude bauen
  3. Einkommen und Siegpunkte

Hat ein Spieler 50 oder mehr Punkte erreicht, endet das Spiel.

  1. Karte auswählen

Jeder Spieler wählt eine Handkarte aus, die er bauen will und legt sie verdeckt auf den Tisch.

Jede der 111 Spielkarten zeigt

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Gebäude: Hochhaus

  • ein Gebäude (Grafik)
  • dessen Name (worauf sich in manchen Fällen andere Gebäude beziehen) (Hochhaus)
  • die Baukosten (= Anzahl an Handkarten, die beim Ausspielen der Karte abgeworfen werden muss) (3 Handkarten)
  • das Einkommen (zeigt an, wie viele Handkarten bei Rundenende aufgenommen werden dürfen) ($ 1)
  • die Siegpunkte (die Anzahl der Siegpunkte der gesamten Stadt werden jede Runde summiert) (Stern 1)
  • eventuell Hinweise oder Einschränkungen (manche Gebäude dürfen vorhanden sein, manche ermöglichen den Bau anderer Gebäude, bzw. benötigen ein bestimmtes Gebäude in der Stadt, um errichtet werden zu können) (Ermöglicht: Bürogebäude)
  • 0 – 3 Symbole (Kultur, Auto, Einkaufswagen) (Manche Karten beziehen das Einkommen und/ oder die Siegpunkte auf diese Symbole in der eigenen Stadt oder auch auf die der anderen Spieler) (Einkaufswagen, Kultursymbol)

Will oder kann ein Spieler keine Karte ausspielen kann er auch den Architekten nehmen (Baukosten 0, Einkommen 1) oder
auf das Bauen verzichten. Dabei darf er 5 Karten ziehen und eine davon auswählen und auf die Hand nehmen.

  1. Gebäude bauen

Die ausgesuchte Karte (nachdem jeder Spieler eine Karte ausgewählt hat), wird umgedreht und die Baukosten werden bezahlt. Das heißt, die angegebenen Baukosten werden mit der entsprechenden Anzahl an Handkarten bezahlt. Dazu werden diese auf den offenen Ablagestapel gelegt. Hierbei ist auf eventuelle Vorraussetzungen o.ä. zu achten, damit die Karte gebaut werden darf.

  1. Einkommen und Siegpunkte

Nach dem Bau werden Einkommen und Siegpunkte für jeden Spieler ermittelt. Egal, ob auf den Bau verzichtet wurde oder ob etwas gebaut wurde.

Einkommen

Der Wert hinter dem Dollar-Zeichen auf jeder Karte zeigt an, wie viele Karten der Spieler auf die Hand nachziehen darf. Dazu werden alle Werte addiert. Das Handkartenlimit liegt bei 12 Handkarten.

Siegpunkte

Der Wert hinter dem Stern auf jeder Karte zeigt an, wie viele Siegpunkte der Spieler bekommt. Diese werden jede Runde addiert.

Spielenede

Das Spiel endet sofort, wenn ein oder mehrere Spieler 50 oder mehr Punkte erreicht haben.

Fazit

Die Optik ist klar strukturiert und zieht sich durch alle Karten durch. Der Mechanismus funktioniert gut. Ähnlich wie bei San Juan muss man immer für genung Karten auf der Hand sorgen. Die erste Karte kann hier schon entscheidend sein. Spielt man zu Beginn eine hohe Karte ohne Einkommen aus, wird man den anderen Spielern immer hinterher hinken. Aber so was passiert einem nur einmal.
Klar, Kartenglück ist auch dabei – und zwar gewaltig. Aber dafür geht das Spiel auch wirklich nicht lange. Manchmal ist nach 10 Minuten schon Schluss.
„The City“ ist bestimmt kein Spiel für Planer. Es ist ein kurzes Spiel, das super als Absacker geeignet ist und wenn man denkt, jetzt bin ich mit meiner Stadt so weit, dass ich richtig loslegen kann beendet jemand einfach das Spiel.
Einziger Nachteil bei „The City“ ist, dass jeder Spieler nach jeder Runde zwei Werte (SP und Einkommen) aufs Neue auszählen muss. Aber da sehe ich einfach mal drüber weg.

The City
Spieler: 2 – 5
Dauer: 20 Minuten
Autor: Tom Lehmann
Grafik: Klemens Franz
Verlag: Amigo

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