Buddy Buddy Biber! – Biberbande

Biber und Pöppel? Geht nicht. Die wären wohl sofort weggenagt. Deshalb ist es wohl besser, dass Amigo hier mitgedacht hat und das ganze als Kartenspiel veröffentlicht hat.

Idee

Punktekarte

Punktekarte

Jeder Spieler hat vier Karten, die er verdeckt vor sich auslegt. Dann darf sich jeder seine äußeren beiden Karten anschauen. Es gibt Karten mit Werten von 0 – 9 und drei verschiedene Sonderkarten. Am Ende eines Durchgangs versucht jeder Spieler die wenigsten Punkte vor sich ausliegen zu haben. Hohe Karten gilt es selbstverständlich zu vermeiden. Schwierig wird es den Überblick zu behalten, denn alle Karten sind verdeckt, wechseln recht schnell ihre Position und man darf sich seine Karten nur am Anfang anschauen. Es geht darum, sich gut zu merken, welche Karten man gerade vor sich hat.
Am Ende eines Durchgangs deckt jeder seine vier Karten auf und addiert deren Punkte. Wer am Ende aller gespielten Durchgänge die wenigsten Punkte gesammelt hat, ist der Sieger.

Spielvorbereitung
Die 66 Spielkarten werden gemischt und jeder Spieler bekommt vier Stück. Ohne diese anzuschauen, legt sie jeder verdeckt vor sich aus.
Die restlichen Karten legt man als Nachziehstapel in die Tischmitte, eine wird als Ablagestapel offen daneben gelegt.
Nun schaut sich jeder die äußeren beiden seiner vier Karten an, merkt sie sich gut und legt sie wieder verdeckt ab. Danach dürfen sie nicht mehr angeschaut werden.

Spielziel
Ziel ist es am Ende der gespielten Durchgänge weniger Punkte zu sammeln als die Mitspieler.

Spielablauf
Das Spiel wird über Runden gespielt. Wer am Zug ist, zieht eine Karte vom verdeckten Nachziehstapel oder vom offenen Ablagestapel und tauscht diese entweder mit eine seiner Karten aus oder legt sie auf den Ablagestapel. So versucht jeder Spieler, Karten mit möglichst wenig Punkten vor sich auszulegen. Die Rattenkarten haben Werte zwischen 0 und 9. Je kleiner der Wert, desto besser.
Ist die oberste Karte des Ablagestapels eine Sonderkarte, darf sie nicht genommen werden.
Ist die vom Nachziehstapel gezogene Karte eine Sonderkarte, kann der Spieler diese entweder abwerfen, dann ist der nächste Spieler an der Reihe, oder er wendet sie an.

Die Sonderkarten sind:

Tauschen

Sonderkarte Tauschen

Sonderkarte Tauschen

Der Spieler tauscht eine seiner Karten mit der eines Mitspielers.

Spähen

Biberbande

Sonderkarte Spähen

Der Spieler darf sich eine seiner ausliegenden Karten kurz anschauen und legt sie wieder an ihren Platz

Zweimal ziehen

Biberbande

Der Spieler zieht eine Karte vom Nachziehstapel und darf sie mit einer seiner Karten tauschen. Gefällt sie ihm nicht, darf er sie abwerfen, eine neue Karte ziehen und wiederum entscheiden, ob er sie austauscht oder auf den Ablagestapel legen.

 Ende eines Durchgangs
Waren alle Spieler mindestens ein Mal an der Reihen, kann der aktive Spieler nach seinem Zug durch Klopfen die letzte Runde einleiten. Dann sind alle außer ihm noch einmal dran und die Spielrunde endet.

Wertung
Alle Spieler decken die vor ihnen liegenden Karten auf und zählen die Punkte der Karten zusammen. Im besten Fall sind es vier Nuller. Im schlechtesten vier Neuner. Ist eine der Karten eine Sonderkarte, zieht der Spieler so lange Karten vom Nachziehstapel nach, bis die erste Punktekarte aufgedeckt wird. Diese zählt dann zu seiner Summer dazu.
Insgesamt werden auf diese Weise so viele Durchgänge gespielt, wie Mitspieler teilnehmen. Wer am Ende die wenigsten Punkte gesammelt hat, ist der Sieger.

Fazit
Die Regeln sind leicht zu verstehen, es kann sofort losgespielt werden und das Spiel macht richtig Spaß. Was braucht ein guter Absacker mehr. Vorausgesetzt alle sind am Ende des Spieleabends noch in der Lage sich die Karten richtig zu merken. Wenn einer der Mitspieler womöglich schon müde ist (oder sich aus anderen Gründen die Karten nicht mehr richtig merken kann), ist mein Tipp: Ausnutzen und Wasserratten zuschieben!

 

Biberbande
Alter:
ab 6 Jahren
Spieler: 2 – 6
Dauer: 20 Minuten
Autor: Monty & Ann Stambler
Verlag: Amigo

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