Seafall Spiel

Flick ’em up!

Flick em up SpielZugegben – keine Neuheit! Leider haben wir vor zwei Jahren gesagt “So ein Geschicklichkeitskram interessiert uns eh nicht”. In Flick ’em up! geht es darum, mit seinem Team aus fünf Cowboys das gegnerische Team auszuschalten. Die genauen Zielvorgaben gibt ein dickes Szenariohandbuch vor. Es gilt, die eigenen Cowboys mittels zwei Aktionen pro Cowboy pro Runde durch schnipsen mit der Bewegungsscheibe (Aktionsmöglichkeit 1) in Position zu bringen, damit sie durch gezieltes umschnipsen der Gegner mittels des Munitionssteins (Aktionsmöglichkeit 2) deren Lebenskraft reduzieren. Im Grunde. Die Szenarien geben dann alles weitere vor. Man kann sich in den Gebäuden Waffen besorgen, die beim Schnipsen helfen, eigene Leute vor dem Galgen retten etc.
Wir waren überrascht, wie viel Spaß uns diese wilde Schießerei beschert hat. Und einen Neuigkeitswert gibt es dann doch noch: Dieses Jahr erscheint die Erweiterung mit Pferden und anderem Gedöns sowie eine neue Ausgabe mit Plastikspielfiguren für diejenigen, denen die 60 Euronen für die Holzvariante zu teuer sind.

Cry Havoc

Cry Havoc SpielEinen im wahrsten Sinne des Wortes schweren Brocken haben wir mit Cry Havoc von Portal Games , die uns auch schonImperial Settlers beschert haben, angespielt. Es gilt, mit den eigenen militärischen Einheiten einen Planeten zu erobern. Die drei angreifenden Fraktionen kämpfen dabei gegeneinander und gegen die Verteidiger des Planeten, die entweder vom Spiel oder vom vierten Spieler gespielt werden. Das Spiel wird über Aktionskarten gesteuert, die neue Püppchen rekrutieren, diese über den Planeten bewegen, die ohnehin unterschiedlichen Fraktionsfertigkeiten weiter individualisieren oder die Zugreihenfolge der nächsten Runde verändern. Einmal pro Spiel kann jeder Spieler eine Wertung für alle Spieler auslösen. Dabei gibt es dann Punkte für verschiedene Mehrheitenwertungen, wobei der auslösende einen Bonus erhält. Kämpfe laufen immer über drei Runden ab, deren Gewinner (je nach Runde) Feinde gefangennimmt, erschlägt oder die umkämpfte Provinz erobert. Zusätzliche Würze erhält das Spiel durch einen Deckbaumechanismus, der die Aktionsmöglichkeiten der Spieler im Lauf einer Partie weiter divergieren lässt. Cry Havoc hat durch seine Asymmetrie und hohe Interaktion wirklich Spaß gemacht, allerdings haben wir uns gleich schon gefragt, über wie viele Partien das anhalten mag, da die Startbedingungen und damit letztlich optimale erste Züge vorgegeben sind. Schauen wir mal.

Sea of CloudsSea of Clouds Spiel iello

iello(King of Tokio, wisst Ihr noch?) bringen mit Sea of Clouds einen eher leichten Titel auf den Markt, in dem es thematisch darum geht, mit dem eigenen Luftschiff diverse fliegende Inseln anzusteuern, dort Schätze, Rum und Piraten aufzuladen und ab und an die anderen Kapitäne zu überfallen, um ihnen ebendiese abzujagen. Dazu liegen drei verdeckte Karten aus, deren erste sich der aktive Spieler ansehen kann, bevor er sich entscheidet, ob er sie haben will oder nicht. Nimmt er sie, wird sie an sein Tableau angelegt und es wird eine Karte nachgelegt, wonach der nächste Spieler dies wiederholt. Nimmt er sie nicht, wird dem Stapel eine Karte hinzugefügt und er schaut die nächste Karte an. Man darf vor seiner Entscheidung allerdings immer nur die oberste Karte der drei Stapel anschauen, sodaß man nur wenige Informationen darüber bekommt, was man da erhält. Drei mal pro Partie kommt es zu sogenannten Kämpfen, bei denen der Stärkewert (bekommt man durch Piraten) jeweils benachbarter Spieler miteinander verglichen werden. Wer hier gewinnt, tut dem anderen schlimme Dinge an. Ziel ist es, über Einzelkarten und Sets am Ende möglichst viele Punkte zu haben. Sieht hübsch aus und funktioniert. Mehr positives kann ich leider nicht vermelden. Wer sehr repetitive Glücksspiele mag, möge zuschlagen, aber letztlich gibt es selbst in diesem Segment besseres.

Love Letter Deluxe

Love Letter DeluxeOkay, Love Letter kennen wir. Was soll das jetzt? Als es abends im Hotel hieß, man habe die 8-Spieler-Variante von Love Letter erstanden, konnten wir es kaum glauben. Lost Legacy hatte uns schon weniger gut gefallen als Love Letter und wir sind mit der Überzeugung in die Testpartie gegangen, dass das nix werden kann. Irrtum! Es ist und bleibt Love Letter, aber es geht jetzt zu acht. Die Zahl der Karten ist verdoppelt, es gibt jede Menge neuer Charaktere, die Verteilung der Zahlwerte ist aber gleich geblieben. Positiver kann man sich kaum überraschen lassen. Wer kein Love Letter hat, sollte dieses kaufen, schließlich kann man mit weniger als fünf Spielern auch das normale damit spielen.

Das wars fürs erste. Was wir an den letzten beiden Tagen noch auf den Tisch bekommen haben, erfahrt Ihr nach der nächsten Maus.

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